Am Samstagnachmittag (15:00 Uhr) steht für die erste Damenmannschaft der SG Sendenhorst das vierte Auswärtsspiel in Folge an. Gegner ist Blau-Weiß Aasee Münster II – und das Spiel hat gleich in mehrfacher Hinsicht Bedeutung. Zum einen ist es für die SG-Damen im Tabellenkeller ein echtes „Sechs-Punkte-Spiel“, zum anderen ist der Gegner für viele im Team ein ganz besonderer. Denn sowohl das Trainer-Duo Dieter und Kerstin Theis als auch Adina Bitter, Naike Friedlein und die Schwestern Lina und Kim Schmitz haben eine Aasee-Vergangenheit. Sie spielten oder trainierten dort viele Jahre. „Ein paar bekannte Gesichter sind noch dabei, aber aus der aktuellen Mannschaft kennen wir sonst nicht mehr so viele“, sagt Trainer Dieter Theis. „Trotzdem sind die Spiele gegen Aasee immer etwas Besonderes.“ Doch so schön das Wiedersehen auch ist – spielerisch ist die Lage ernst. Die SG-Damen stehen derzeit auf dem letzten Tabellenplatz, wenn auch mit zwei Punkten aus zwei knappen 2:3-Niederlagen, aber ohne Sieg. „Wir müssen nicht drum herumrumreden – gegen Aasee muss der erste Sieg her“, sagt Theis bestimmt. Darin sind sich Mannschaft und Trainer einig. „Wir stehen da unten zu Unrecht, da gehören wir nicht hin. Der Sieg ist unsere erste Priorität, alles andere steht da hinten an.“ Personell sieht es grundsätzlich gut aus. Nur Diagonalangreiferin Marie Wonschik wird ausfallen: Sie ist im Training umgeknickt und kann daher vorerst nicht mitwirken. „Das ist natürlich ein ungünstiger Zeitpunkt. Da müssen wir uns innerhalb der Mannschaft nun nach Alternativen umschauen“, so Theis. Ansonsten hat das Team aber gut trainiert und am Donnerstag wurde außerdem noch eine Videoanalyse des Gegners gemacht, um bestmöglich vorbereitet zu sein. Zudem freuen sich die SG-Damen, dass das Spiel eines der näheren Auswärtsspiele ist – ein paar der Mannschaft, die ohnehin in Münster wohnen, kommen sogar mit dem Fahrrad zur Halle.