Erhoffter erster Sieg bleibt aus: SG-Damen unterliegen bei BW Aasee mit 0:3

Der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben: Die erste Damenmannschaft der SG Sendenhorst hat am Samstagnachmittag ihr Auswärtsspiel beim SV Blau-Weiß Aasee Münster mit 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) verloren. „Da war einiges Positives zu sehen und in allen Sätzen haben wir über 20 Punkte geholt, auch wenn die Niederlage natürlich überwiegt“, resümierte Co-Trainerin Kerstin Theis, die an diesem Wochenende wieder die Rolle des Headcoachs übernahm. Ihr Mann und eigentlicher Cheftrainer Dieter Theis nahm erneut auf der Bank Platz. „Wir als Trainer probieren in so einer Situation natürlich auch alle Möglichkeiten aus“, erklärte sie den Rollenwechsel. Im ersten Satz legten die SG-Damen direkt einen fulminanten Start hin und führten schnell mit 11:2, vor allem dank starkem Aufschlagdruck und einer sehr guten Blockarbeit. „Da haben wir unsere Trainingsleistung, die im Moment richtig gut ist, erfolgreich abgerufen“, lobte Theis. Auch die Dinge aus der Videoanalyse des Gegners, die sie im Training eingeübt hatten, wurden sauber umgesetzt. Doch wie schon oft in dieser Saison, gelang es den Sendenhorsterinnen nicht, den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Sie brachen ein und verloren den Satz noch. „Auch wenn wir viele Sachen so gut machen, fehlt es uns grundsätzlich noch an Konstanz und Kontinuität“, analysiert Theis „und das kommt dann in diesen Momenten zum Vorschein.“ Der zweite Satz verlief lange Zeit auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, ehe gegen Satzende jedoch Kleinigkeiten und Nuancen den Ausschlag zugunsten des routinierten Gastgebers gaben. „Gegen einen so abgezockten Gegner hat es da dann letztlich nicht gereicht, um sich absetzen zu können“, so Theis. So ging auch dieser Satz knapp an BW Aasee. Im dritten Durchgang gerieten die SG-Damen dann früh in Rückstand. Sie kämpften sich zwar noch einmal stark heran und kamen in der Schlussphase wieder in Schlagdistanz, doch auch diesmal reichte es nicht, um den Satz für sich zu entscheiden. Damit war die 0:3-Niederlage besiegelt und die Sendenhorsterinnen verbleiben auf dem letzten Tabellenplatz. „Aasee hat das gut gemacht, aber das Ergebnis ist irgendwie deutlicher, als es letztendlich war“, betonte Theis. Trotz der erneuten Niederlage war besonders die überzeugende Leistung von Libera Kim Schmitz hervorzuheben, die als einzige Libera durchspielen musste, da sich Marie Winkelkötter in der vergangenen Woche im Training verletzt hatte. Auch ihre Schwester, Zuspielerin Lina Schmitz, machte „einen super Job“. Es waren auch ein paar SG-Fans mitgereist und unterstützen die Mannschaft. Abschließend resümierte Theis: „Wir konnten schon viele Dinge gut umsetzen, aber wir kriegen es einfach noch nicht über die lange Distanz hin“. Es seien nicht einzelne Elemente, die Probleme bereiteten, vielmehr fehle im Großen und Ganzen in allen Bereichen noch ein Stückchen, damit die Leistungen für einen Sieg reichen. „Wir bleiben trotzdem optimistisch, aber wir wissen natürlich auch, dass es immer schwieriger wird, da unten wieder rauszukommen“, schätze Theis die aktuelle Lage realistisch ein. Die Mannschaft werde weiter hart arbeiten und im Training Vollgas geben, damit es bald klappt. Nach vier Auswärtsspielen in Folge kehren die SG-Damen am Samstagabend (19:00 Uhr) dann in die eigene Westtorhalle zurück und wollen dort gegen den SSV Meschede den Negativtrend beenden. „Wir hoffen auf eine volle Halle, die uns weiterhin unterstützt, auch wenn es aktuell nicht so gut läuft“, blickt Theis voraus.

 

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