Offene Rechnung zum Rückrundenauftakt: SG-Damen reisen nach Höntrop zum letzten Spiel des Jahres

Foto: Jörg Papke

Für die erste Damenmannschaft der SG Sendenhorst steht am kommenden Sonntag das letzte Spiel des Jahres an – gleichzeitig markiert die Partie den Auftakt in die Rückrunde der laufenden Oberligasaison. Um 17 Uhr gastieren die SG-Damen auswärts bei den Mädels des TB Höntrop. Nach dem ersten Saisonsieg im vorletzten Spiel gegen Meschede konnte das Team im letzten Spiel vor zwei Wochen gegen Halle nur phasenweise an diese starke Leistung anknüpfen. Am Wochenende soll es nun wieder besser laufen. Klar ist für die SG-Damen dabei die Zielsetzung für die nun kommende zweite Saisonhälfte. „Wir wollen die Rückrunde auf jeden Fall deutlich besser bestreiten als die Hinrunde und damit wollen wir natürlich direkt am Sonntag starten“, gibt Kapitänin Tabea Skerhut die Marschroute vor. Entsprechend motiviert reist das Team nach Höntrop, auch wenn es so kurz vor den Feiertagen ist. „Es ist schon ungewohnt, so kurz vor Weihnachten noch zu spielen, das war in den letzten Saisons normalerweise nicht so“, sagt Skerhut. Dennoch nehme man die Situation so, wie sie sei, und werde natürlich trotzdem alles geben. „Irgendwie ist es auch total schön, noch einmal so kurz vor Weihnachten als Mannschaft zusammenzukommen“, ergänzt sie. Mit einem Sieg würden sich die SG-Damen zudem ein tolles vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen. Das Hinspiel im September ging überraschend deutlich mit 0:3 an den TB Höntrop. „Da haben wir also auf jeden Fall noch eine Rechnung offen“, so Skerhut. Die Deutlichkeit war dabei auch eher unerwartet, denn die vorherigen Begegnungen waren sonst immer sehr spannend. In der vergangenen Saison gewann jedes Team jeweils ein Spiel, ein Szenario, das die SG-Damen nun gerne wiederholen würden – dieses Mal mit dem Sieg in der Rückrunde. „Höntrop hat eine herausragende Diagonalangreiferin, ansonsten sind wir gegen sie aber eigentlich gut aufgestellt“, schätzt die Kapitänin den Gegner ein. Der Fokus soll jedoch vor allem auf dem eigenen Spiel liegen. Eine hohe Eigenfehlerquote habe das Team zuletzt ausgebremst. „Das war in der letzten Zeit sehr untypisch für uns“, analysiert Skerhut. Gelinge es, diese Fehler zu reduzieren, würde man deutlich mehr Konstanz ins Spiel bringen. In der Trainingswoche wurde unter anderem intensiv an der Abwehr gearbeitet – im Optimalfall sollen die Verbesserungen bereits am Sonntag Früchte tragen. Personell ist das Team gut aufgestellt: Alle Spielerinnen sind an Board. Das Trainerteam Theis steht an diesem Wochenende allerdings nicht zur Verfügung, stattdessen übernimmt Herrentrainer und sportlicher Leiter Raphael Klaes die Betreuung. „Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche und den Schwung wollen wir mit ins Spiel nehmen“, zeigt sich Skerhut optimistisch. Neben allen taktischen Aspekten soll vor allem eines im Vordergrund stehen: der Spaß am gemeinsamen Volleyballspielen und der starke Teamgeist. „Wir sind zuversichtlich und wissen, dass wir leistungsmäßig eigentlich in diese Liga gehören – und das wollen wir jetzt in der Rückrunde zeigen“, so die Kapitänin abschließend. Ziel für Sonntag ist es also, mit guter Stimmung aufs Feld zu gehen und im besten Fall die Punkte mit nach Sendenhorst zu nehmen.

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