Foto: Jörg Papke
Am Samstag um 19:00 Uhr empfängt die erste Damenmannschaft der SG Sendenhorst die Volleyballerinnen des SSV Meschede – und damit steht auch für die Damen nicht nur endlich wieder ein Heimspieltag an, sondern es ist zugleich auch das letzte Heimspiel vor Weihnachten. „Vielleicht schaffen wir es ja, uns mit einem Sieg im letzten Heimspiel des Jahres ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zu machen“, sagt Trainer Dieter Theis. „Wir werden auf jeden Fall alles dafür geben.“ Denn die SG-Damen stehen weiterhin ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz. Für Theis und seine Mannschaft ist klar: „So langsam wird’s dann wirklich mal allerhöchste Zeit für einen Sieg.“ Umso wichtiger wird dabei am Samstag die Kulisse in der Westtorhalle. „Was wir also dringender brauchen als je zuvor, ist die Unterstützung unserer Fans“, so Theis. Nach vier Auswärtsspielen in Folge hat das Team gemerkt, wie sehr die heimische Kulisse gefehlt hat – auch wenn einige treue Anhänger zuletzt in Münster-Aasee dabei waren. Die Ausgangsposition ist eindeutig: Ein Sieg muss her. Der Gegner aus Meschede ist Aufsteiger aus der Verbandsliga und steht derzeit auf Platz 9 – also nur einen Rang vor der SG –, hat aber bereits zwei Siege eingefahren und viele knappe Spiele absolviert. Zuletzt gab es eine enge 2:3-Niederlage gegen den Tabellenzweiten. „Wir können also erst am Samstag schauen, was uns erwartet, und müssen uns dann spontan schnell darauf einstellen. Wir haben aber im Moment sowieso erstmal mit uns selbst zu tun“, betont Theis. Die Kadersituation ist am Wochenende eher durchwachsen. Die beiden talentierten U18-Spielerinnen Pia Potthinck (Mittelblock) und Matilda Jolk (Außen), die in den vergangenen Wochen mit starken Leistungen geglänzt haben, fehlen leider. Auch Diagonalangreiferin Marie Wonschik und Libera Marie Winkelkötter fallen weiterhin mit Fußverletzungen aus. Ein Lichtblick: Mittelblockerin Naike Friedlein ist nach ihrer Verletzung wieder voll im Training und zurück bei alter Stärke. Sportlich zieht Theis dennoch Optimismus aus der Vorbereitung: „Das Training war gut, damit bin ich sehr zufrieden.“ Die Mannschaft hat viel spielnahe Situationen geübt und vor allem am Element Aufschlag–Annahme gearbeitet, um den Mittelangriff wieder besser ins Spiel zu bekommen. Grundsätzlich will die SG sicherer in allen Elementen werden und diese konstant über die gesamte Spieldauer abrufen. „Wir müssen dringend versuchen, eine Struktur in unser Spiel zu bringen“, erklärt Theis. Und genau das wollen sie am Samstag umsetzen. Wie gewohnt wird es wieder eine reichhaltige Cafeteria geben. „Wir hoffen auf eine volle Halle und wollen unseren treuen Fans gerne endlich einen Sieg bescheren“, sagt Theis abschließend.