SG-Damen müssen erneut Niederlage hinnehmen – 1:3 gegen den USC Münster III

Die erste Damenmannschaft der SG Sendenhorst hat im zweiten Saisonspiel der Oberliga leider erneut keine Punkte einfahren können. Gegen den USC Münster III unterlag das Team am Samstag mit 1:3 (17:25, 18:25, 25:22, 23:25). In den ersten beiden Sätzen lief bei den Sendenhorsterinnen wenig zusammen. „Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden“, resümierte Co-Trainerin Kerstin Theis nach der Partie. „Die ersten beiden Sätze sind irgendwie total an uns vorbeigelaufen.“ Zwar stand die Annahme recht stabil, doch im Angriff fehlte die gewohnte Durchschlagskraft. „Da waren wir komischerweise total verhalten – im Training hauen wir uns die Bälle um die Ohren, und im Spiel war davon nichts zu sehen“, so Theis. Im dritten Satz zeigten die SG-Damen dann ihr anderes Gesicht: Viele Dinge klappten besser, die Mannschaft agierte mutiger und konnte sich schließlich verdient den Satzgewinn sichern. Auch im vierten Durchgang knüpften die Sendenhorsterinnen zunächst daran an und führten bis zum Stand von 22:18 die ganze Zeit mit vier Punkten. Doch dann wechselte der USC Münster eine neue Spielerin zum Aufschlag ein, was die SG-Annahme vor Probleme stellte, sodass die Sendenhorsterinnen ihre Führung verloren und am Ende auch diesen Satz und damit das Spiel abgeben mussten. „Im vierten Satz fehlte uns die Cleverness, um den Sack zuzumachen“, ärgerte sich Theis. Die Leistungssteigerung aus dem WVV-Pokalhalbfinale konnten sie somit leider nicht so mitnehmen, wie sie sich das gewünscht hatten. „Wir sind einfach noch nicht konstant genug und noch nicht hundertprozentig eingespielt. Das braucht – aber es wird“, erklärte Theis. Doch trotz der Enttäuschung sah die Co-Trainerin auch positive Entwicklungen. Besonders erfreulich: Die U18-Nachwuchstalente Pia Potthinck (Mittelblock) und Matilda Jolk (Außenangriff) hatten viel Spielzeit und machten ihre Sache sehr gut. „Da merkte man, dass die Arbeit Früchte trägt“, freute sich Theis. Dass sich die SG aktuell im Tabellenkeller wiederfindet, ist für die Mannschaft ungewohnt, da sie in den letzten Jahren immer sehr erfolgreich in die neuen Saisons durchgestartet war. „Man fängt schon an nachzudenken, aber die Saison ist noch jung“, blieb Theis optimistisch. Am Samstag geht es für die SG-Damen dann direkt weiter gegen die Zweitvertretung aus Sorpesee in heimischer Westtorhalle.