SG-Herren wollen in Gütersloh wieder dominanter auftreten

Foto: Leonie Happe

Nach dem knappen Arbeitssieg in Brake vor zwei Wochen steht für die erste Herrenmannschaft der SG Sendenhorst am kommenden Sonntagnachmittag um 15 Uhr das nächste Auswärtsspiel an. Gegner ist der Gütersloher TV, der aktuell mit fünf Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz der Verbandsliga steht. Doch auch wenn die Rollen klar verteilt scheinen, warnt Trainer Raphael Klaes eindringlich vor Überheblichkeit. „Wir haben im letzten Spiel gegen einen ebenfalls vermeintlich schwächeren Gegner gesehen, was passieren kann, wenn wir uns nicht zu 100 Prozent fokussieren und unser Spiel aufs Feld bringen“, erinnert Klaes. Sein Team hatte das Spiel zwar gewonnen, die Partie aber unnötig spannend gemacht und phasenweise deutlich nachgelassen. Die SG reist als Tabellenführer nach Gütersloh und will dort ihre Spitzenposition behaupten. „Auf dem Papier scheint das eine klare Sache zu sein, aber dafür müssen wir auch unsere Leistung bringen, damit es so wird“, betont Klaes. Dass Gütersloh in vielen ihrer Niederlagen nur knapp unterlegen war, ist für den Sendenhorster Coach ein weiterer Grund, das Spiel keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen. Personell steht Klaes nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Mittelblocker Hendrik Stuckmann wird fehlen, Diagonalangreifer Michael von Schrötter kehrt nach seiner Verletzung zurück. Im Training legte die Mannschaft den Schwerpunkt auf spielnahe Situationen, um die Spannung hochzuhalten. Außerdem wurde besonders an der Abwehr gearbeitet, um diese Stärke der SG-Herren weiter so dominant ausspielen zu können, sowie an der Durchschlagskraft im Sideout, also dem Punkten aus der eigenen Annahme. „Das Spiel in Brake sollte uns eine Lehre gewesen sein. Wir wollen diesmal über die gesamte Partie konzentriert bleiben und nicht wieder nachlassen“, kündigt Klaes an. Die Marschroute sei klar: „Natürlich wollen wir wieder drei Punkte holen und damit die Tabellenführung behaupten – aber dafür müssen wir alles geben.“