Die Sendenhorster Volleyballer verbrachten vom 21. bis zum 30. August ihr alljährliches Beachcamp auf der geliebten Insel Usedom. Und auch in diesem Jahr kehrten alle mit einem breiten Grinsen und ganz vielen tollen neuen Erinnerungen im Gepäck zurück. Am Freitagabend nahmen 44 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren sowie neun Betreuer*innen im Reisebus Platz und machten sich auf den Weg Richtung Ostsee. Vor der Gruppe lagen zehn Tage voller Sport, Spaß und vor allem guter Gemeinschaft am Meer.
Untergebracht war die Gruppe wie gewohnt im Jugendferienpark Ahlbeck. Die großzügigen Zelte mit Holzboden sorgten dabei für echtes Camp-Feeling und alle konnten sich schnell wohlfühlen. Für einen sportlichen Start in den Tag sorgte jeden Morgen der Frühsport. Dabei konnten die Kinder selbst entscheiden, ob sie zum Schwimmen ins Meer gingen, eine Runde an der Promenade oder am Strand joggten oder sich bei einem Kraftzirkel auspowerten. So wurden alle schnell wach.
Bei den Wetterbedingungen zeigte sich die Ostsee in diesem Jahr allerdings von ihrer besonders windigen Seite. Neben einigen Sonnenstunden und ein paar Schauern wie in den letzten Jahren auch, stellte aber in diesem Beachcamp der Wind die Truppe vor die eine oder andere Herausforderung, denn der machte das Beachvolleyballspielen ganz schön schwierig, vor allem für die jüngeren Kinder. Trotzdem wurde jede Gelegenheit genutzt und probiert, so oft es ging Beachvolleyball zu spielen. Ob morgens direkt nach dem Frühstück, am Nachmittag oder in den Abendstunden – sobald der Wind etwas abflachte, wurden die Netze aufgebaut und die Bälle flogen.
Doch natürlich bestand das Beachcamp aus weit mehr als nur Beachvolleyball und zahlreiche weitere Aktivitäten sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam. Neben Strandspaziergängen und vielen gemeinsamen Gruppenspielen stand unter anderem das Probieren in anderen Sportarten wie Tischtennis, Fußball und Rugby und eine Strandolympiade auf dem Programm und ein besonderes Erlebnis war zudem das traditionelle Geländespiel „Capture the Flag“. Beliebt war auch wieder der traditionelle Zeltabend. Dabei durfte jede Zeltgruppe gemeinsam mit ihrem jeweiligen Zeltbetreuer den Abend ganz nach den eigenen Vorstellungen gestalten.
Ein weiteres Highlight war wieder der Ausflug auf die Nachbarinsel Rügen zu den Störtebeker-Festspielen. Nach einem ausgiebigen Bummel über die berühmt-berüchtigte Fressmeile machte es sich die Gruppe auf der großen Freilichtbühne gemütlich und verfolgte das spektakuläre Piratenstück rund um Klaus Störtebeker. Bevor dann ein beeindruckendes Feuerwerk den krönenden Abschluss bildete.
Am Sonntagmorgen hieß es schließlich wieder Abschied nehmen von Usedom. Nach zehn ereignisreichen Tagen blicken die Sendenhorster Volleyballer auf ein rundum gelungenes und erfolgreiches Beachcamp zurück. Neben dem Sport und den zahlreichen Aktivitäten war es vor allem das großartige Miteinander und die tolle Gemeinschaft, das die zehn Tage zu etwas Besonderem machte. „Die Gruppe an Kindern hat sehr gut funktioniert, es hatte auch niemand Heimweh und wir waren kein Mal beim Arzt. Das war schon echt sehr pflegeleicht, muss man sagen“, zog auch Campleiter Raphael Klaes abschließend ein positives Fazit.