Foto: Jörg Papke
Für die erste Damenmannschaft der SG Sendenhorst steht am Samstag wohl das wichtigste Spiel der laufenden Saison an. Um 19:00 Uhr empfangen die SG-Damen in der heimischen Westtorhalle den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, Blau-Weiß Aasee II.
Aktuell rangiert die SG auf dem Relegationsplatz, nur einen Punkt vor der Aasee-Reserve, die dahinter auf einem direkten Abstiegsrang steht. Die Bedeutung der Partie ist allen Beteiligten bewusst. „Uns ist die Tabellensituation klar, das Spiel ist eine Vorentscheidung, wie die Saison ausgeht“, weiß Kapitänin Tabea Skerhut. Mit einem Drei-Punkte-Sieg würde die SG ihren Relegationsplatz festigen und den Anschluss an Meschede auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz halten. Bei einer Niederlage rutschen sie hingegen wieder auf einen direkten Abstiegsrang ab.
Und als wäre das nicht schon genug, ist es außerdem das Wiedersehen mit dem ehemaligen Trainerteam Theis, das die SG-Damen noch bis zur Mitte dieser Saison betreute und nun an der Seitenlinie der Aasee-Reserve steht.
„Das ist natürlich ein super entscheidendes Spiel für uns im Kampf um den Klassenerhalt“, betont auch Lukas Tepe, der unter der Woche das Training übernommen hat und die Mannschaft auch am Samstag coachen wird. Der eigentliche aktuelle Interimstrainer Raphael Klaes ist aus persönlichen Gründen verhindert.
Trotz aller Faktoren drum herum wolle sich die SG aber voll darauf konzentrieren, die eigene Leistung aufs Feld zu bringen und sich nicht ablenken zu lassen. „Wir wollen die starke Form, die wir in den letzten beiden Spielen gegen Topteams gezeigt haben, am Samstag wieder abrufen. Das ist das, was zählt“, so Tepe weiter. Zwar musste Gegner Aasee zuletzt einige Niederlagen hinnehmen, dennoch war die Mannschaft in den vergangenen Jahren stets oben in der Oberliga zu finden. Ein Selbstläufer wird das Duell also keinesfalls. „Wir lassen den Fokus aber komplett bei uns. Das, was wir machen, ist spielentscheidend“, ergänzt auch Skerhut. „Wir wollen alles in dieses Spiel reinlegen und mit genau der kämpferischen und eigenfehlerarmen Leistung auftreten, die uns zuletzt ausgezeichnet hat.“
Personell kann die SG nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Außenangreiferin Amelie Nelle fehlt weiterhin aufgrund ihres bekannten Auslandsaufenthalts. Ansonsten sind alle Spielerinnen an Bord – gute Voraussetzungen also für das richtungsweisende Duell. In der Trainingswoche wurde besonders intensiv an der Annahme gearbeitet, um einen stabilen Grundstein für den eigenen Spielaufbau zu legen.
„Wir wollen unseren guten Volleyball in unserer eigenen Halle spielen“, sagt Skerhut. Dabei hoffen die SG-Damen auf zahlreiche Zuschauer, die die Westtorhalle wieder zum Brodeln bringen. „Das war in den letzten Spielen ein entscheidender Faktor.“ Gemeinsam mit den Fans soll am Samstag ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden.