Männliche U14 ist das zehntbeste Team in Nordrhein-Westfalen

Für die jüngste Oberligamannschaft der SG Sendenhorst stand am Wochenende das Saisonhighlight an: die Westdeutsche Meisterschaft in Bielefeld. Nach anfänglicher Nervosität überzeugten die jungen Talente – wie schon in der regulären Saison und in den Qualirunden – und brachten am Ende einen starken 10. Platz mit nach Hause.

Die besondere Atmosphäre dieser Meisterschaft war direkt von Beginn an spürbar, als die Mannschaften mit ihren Einlaufliedern nacheinander zur Begrüßung in die Halle liefen.

Obwohl bereits die Qualifikation zur WDM ein riesiger Erfolg war, waren die Sendenhorster hochmotiviert, noch einmal alles aus sich herauszuholen.

Das erste Gruppenspiel fand gegen den Meckenheimer SV statt, in dem die Anspannung noch deutlich überwog. „Da waren die Jungs vom Anfang bis zum Ende sehr nervös. Es wurden viele Eigenfehler, vor allem Aufschlagfehler, gemacht“, berichtete Daniel Weidemann, der das Team, das eigentlich von Andreas Plößner trainiert wird, wieder gemeinsam mit Malia Weidemann und Nina Abke betreute. Das Spiel ging mit 0:2 (16:25, 21:25) verloren.

Im zweiten Gruppenspiel gegen den TV Hörde steigerten sie sich dann deutlich. „Da kamen die Jungs langsam immer besser in ihr Spiel“, so Weidemann. Für einen Sieg reichte es dennoch nicht (0:2; 19:25, 23:25). Damit beendete die SG Sendenhorst die Gruppenphase auf dem dritten Platz, was bedeutete, dass es anschließend um die Plätze 9 bis 12 ging.

Dort traf die Mannschaft zunächst auf den TSC Münster-Gievenbeck. „Da konnten die Jungs endlich ihre wahre Leistung zeigen“, sagte Weidemann zufrieden. In einem spannenden Spiel waren die Sendenhorster vor allem im Tiebreak deutlich überlegen und gewannen verdient mit 2:1 (28:26, 22:25, 15:9). Somit wurde der erste Turniertag mit einem Sieg beendet.

Am Sonntag schafften es die Sendenhorster, sich von Beginn an auf ihr Spiel zu konzentrieren. Im Spiel gegen den VoR Paderborn zeigten die Jungs eine sehr starke Leistung. In der Quali B hatten sie noch keine Chance gegen Paderborn und waren deutlich unterlegen, dieses Mal gingen die Sätze jedoch nur äußerst knapp verloren (23:25, 22:25). „In der Mitte der Sätze lagen wir sogar jeweils noch vorne. Insgesamt aber eine Top-Leistung“, so Weidemann.

Das letzte Spiel gegen den Dürener TV war ein ähnlich knappes Spiel gegen einen ebenfalls sehr starken Gegner. Dieses Mal waren es jedoch die Sendenhorster, die die Nase vorn hatten und knapp mit 2:0 (25:22, 25:23) gewannen, wodurch sie sich endlich belohnen konnten. Somit erreichten die SG-Jungs am Ende den 10. Platz und sind damit das zehntbeste Team in Nordrhein-Westfalen, was ein riesengroßer Erfolg ist.

„Hätten wir am ersten Tag genauso gespielt wie am zweiten, wäre deutlich mehr drin gewesen“, resümierte Weidemann. Die anfängliche Nervosität sei jedoch ganz normal gewesen, es war ja schließlich die erste Westdeutsche Meisterschaft für das junge Team. „Wir sind richtig stolz auf die Jungs, sie haben mit ihrem kleinen Kader in ihrem ersten Jahr sehr viel erreicht“, sagte er abschließend sehr zufrieden über die Saison. Einige Sendenhorster verfolgten die Spiele sogar live auf Twitch und fieberten mit.