Männliche U20 und weibliche U16 starten in die Qualifikationsrunde A – U20 sogar in der heimischen Westtorhalle

Nach dem Abschluss der regulären Jugendsaison für die Oberligateams richtet sich der Fokus nun auf die nächste große Herausforderung: Gleich fünf SG-Teams haben sich für die Qualifikationsrunde A zu den Westdeutschen Jugendmeisterschaften qualifiziert. Teilnahmeberechtigt sind jeweils die besten vier Mannschaften jeder Liga-Staffel. In der Quali A werden die Teams neu in Vierergruppen eingeteilt, die in der Regel aus je einem Erst-, Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten anderer Staffeln bestehen. Die beiden besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Qualifikationsrunde B, in der erneut Vierergruppen gebildet werden. Die beiden besten Mannschaften dieser Runde lösen schließlich das Ticket zur Westdeutschen Meisterschaft. Am kommenden Sonntag greifen für die SG Sendenhorst die männliche U20 sowie die weibliche U16 in die Quali A ein.

Ein besonderes Highlight steht für die männliche U20 an: Sie darf ihre Quali A in der heimischen Westtorhalle austragen. Als Tabellenvierter der regulären Saison gehen die Sendenhorster nominell als Schwächster in ihre Gruppe und treffen auf Höntrop (1. ihrer Staffel, Langfeld (2.) sowie Düren (3.) – Gegner, die man bislang nicht kennt. Trainer Emil Plößner sieht die Ausgangslage dennoch positiv: „Dass wir als Vierter in die Gruppe gehen, sollte uns aber nicht hemmen. Wir wissen, dass wir es draufhaben, und die letzten Saisons haben gezeigt, dass unsere Staffel recht stark einzuordnen war. Wir gehen also mit einem positiven Gefühl rein.“ Personell kann die U20 nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Außenangreifer Simon Abke fehlt verletzungsbedingt. Zur Vorbereitung testete das Team in dieser Woche noch gegen die erste Herrenmannschaft – mit einem guten Gefühl: „Das war sehr gut“, zeigte sich Plößner zufrieden. Die Quali A in der eigenen Halle auszurichten ist für die Mannschaft etwas Besonderes: „Es ist super schön, dass wir in der Westtorhalle spielen. Wir wollen unseren Heimvorteil nutzen und würden uns sehr über zahlreiche Zuschauer freuen.“

Auch die weibliche U16 startet am Sonntag in ihre Quali A, die in Essen-Werden ausgetragen wird. Die reguläre Saison hat das Team von Trainer Matthias Paschke auf dem sehr guten zweiten Platz abgeschlossen. „Das war schon echt stark und hat uns eine gute Ausgangslage verschafft“, so Paschke. In der Gruppe wartet mit dem Werdener TB allerdings ein echter Brocken: Die Gastgeber wurden in ihrer Liga souverän und ohne Satzverlust Erster. „Die werden schwer zu stoppen sein“, schätzt Paschke ein. Ziel der SG ist es daher, im besten Fall den zweiten Gruppenplatz zu verteidigen und damit die Quali B zu erreichen. Dafür müssten Siege gegen Meschede (3. ihrer Staffel) und Velen (4.) her – beides bislang unbekannte Gegner. „Es ist auf keinen Fall ein Selbstläufer. Wir haben eine gute realistische Chance, aber sicher ist es nicht“, betont der Trainer. Denn personell ist die Situation etwas angespannt. Der Kader besteht generell aus lediglich acht festen Spielerinnen, zudem sind Zuspielerin Carolin Steinhoff und Außenangreiferin Nina Abke aktuell noch angeschlagen. Unterstützung bekommen sie daher von Lina Fuhler aus der darunterliegenden Mannschaft. „Ich hoffe, dass bis Sonntag alle wieder vollständig fit sind und wir dann das zeigen, was wir können – dann sollten wir das hinkriegen“, zeigt sich Paschke dennoch optimistisch. Abschließend fasst er die Ausgangslage treffend zusammen: „Es kann alles passieren, sowohl nach oben als auch nach unten. Wir sind auf jeden Fall hochmotiviert.“

Mit Heimvorteil bei der männlichen U20 und einer ambitionierten weiblichen U16 blickt die SG Sendenhorst gespannt auf einen richtungsweisenden Qualifikationssonntag.

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