Die erste Herrenmannschaft der SG Sendenhorst hat am Wochenende ihre beiden Relegationsspiele gegen den TV Hörde II (0:3; 19:25, 22:25, 18:25) und den TuS Willebadessen (2:3; 25:21, 19:25, 14:25, 25:23, 13:15) verloren. Damit verbleiben die Sendenhorster in der kommenden Saison in der Verbandsliga und verpassen den Aufstieg in die Oberliga.
„Am Samstag muss man ehrlich sagen, dass Hörde einfach besser war als wir und verdient gewonnen hat“, resümierte Trainer Raphael Klaes nach der Partie. Von Beginn an machte vor allem der gegnerische Mittelangreifer den Gastgebern das Leben schwer. Die SG fand kaum Zugriff und musste den ersten Durchgang abgeben.
Im zweiten Satz steigerten sich die Sendenhorster deutlich und hielten besser dagegen. Bis zum 19:16 erspielten sie sich sogar eine Führung, ehe vor allem Probleme in der Annahme auftraten und Hörde den Satz noch drehte. Auch im dritten Durchgang gelang es der SG nicht, den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen, sodass die Partie letztlich klar an den TV Hörde II ging. „Nach großer Enttäuschung mussten wir neidlos anerkennen, dass Hörde für uns an dem Tag nicht zu schlagen war“, so Klaes. Besonders war dennoch die Atmosphäre in der Westtorhalle: Die Halle war prall gefüllt und sorgte mit lautstarker Unterstützung für einen würdigen Rahmen.
Obwohl Hörde mit dem zweiten Sieg bereits den Aufstieg perfekt gemacht hatte und es daher für die SG-Herren rechnerisch um nichts mehr ging, wollten sie am Sonntag im letzten Spiel der Saison auswärts gegen Willebadessen trotzdem noch einmal Vollgas geben und sich mit einem positiven Gefühl verabschieden. Der Start gelang: Mit einer stabilen Leistung sicherte sich Sendenhorst den ersten Satz. In den Sätzen zwei und drei konnten die Gäste jedoch nicht daran anknüpfen. „Vor allem aus der eigenen Abwehr haben wir es zu selten geschafft, die Bälle zu verwerten“, analysierte Klaes. So gingen beide Durchgänge an die Gastgeber.
Auch im vierten Satz lag die SG zunächst schnell zurück, kämpfte sich jedoch mit starken Aktionen zurück, drehte den Satz und erzwang den entscheidenden Tiebreak. Dort entwickelte sich ein enges Duell, in dem sich Sendenhorst zwischenzeitlich sogar eine Führung erspielte. Diese konnte jedoch nicht ins Ziel gebracht werden. „Da haben wir im Angriff keine cleveren Lösungen mehr gefunden“, erklärte Klaes nach dem Spiel. Willebadessen nutzte dies und sicherte sich den knappen Sieg.
So zeigten die SG-Herren zum Abschluss noch einmal eine gute Leistung, mussten sich jedoch letztendlich in beiden Relegationsspielen geschlagen geben. „Es ist sehr schade, dass es nicht gereicht hat, wir hätten uns natürlich gerne belohnt“, sagte Klaes. Dennoch blickt die Mannschaft auf eine herausragende Saison zurück.