Tag 5

Frühsport wird zwar nicht so unbedingt gemocht, aber alle müssen da durch. Joggen, schwimmen oder Kraftsport, aus dem Angebot konnte ausgewählt werden. Das tat gut, um in den Tag zu starten. Nach dem Frühstück gab es dann die erste Trainingseinheit des Tages, und das mit den neu zugewiesenen Trainern. Die Bedingungen waren am Vormittag noch deutlich besser als gestern, sodass die Zeit richtig gut zum Volleyball spielen genutzt werden konnte. Knapp 20 grad und blauer Himmel, dazu etwas Wind, nahezu perfekt. Es konnte richtig viel gespielt werden. Nach dem Mittagessen war die Mittagspause, wobei einige ihre Zelte schon für die morgen anstehende Zeltrazzia auf Vordermann brachten. Geplant war am Nachmittag eigentlich ein zweites Training und Abends das Geländespiel „Capture the Flag“. Dieser Plan wurde allerdings umgedreht, da es Nachmittags so windig war, dass man nicht an Beachvolleyball spielen denken konnte. Böen bis 50 km/h machen auch den besten Plan zunichte. So wurde Capture the Flag auf den Nachmittag gezogen. Auf dem Gelände wurde in zwei Teams gegeneinander gespielt, eine Fahne musste versteckt und vom gegnerischen Team gefunden werden. Ein Klassiker unter den Spielen, der für Groß und Klein einiges zu bieten hatte. Nach dem Abendessen wurde sich beeilt, um schnell zum Strand zu kommen. Denn die Hoffnung bestand, dass der Wind abgeflaut und Beachvolleyball spielen möglich war. Leider war das nicht der Fall, aber dann wurden am Strand andere Lösungen gefunden. Entweder Spikeball, schwimmen bei sportlichem Wellengang, Football oder einfach Karten spielen. Gegen 20 Uhr wurde dann alles abgebaut und der Abend im Camp verbracht. Nachdem dann noch die ein oder andere Gruselgeschichte erzählt wurde, fielen die Augen um kurz nach 22 Uhr zu.

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