Die erste Damenmannschaft der SG Sendenhorst tritt am Samstag auswärts beim SV Blau-Weiß Sande an. Die Partie verspricht Spannung, denn Sande ist in dieser Saison eine echte „Wundertüte“ – so beschreibt es SG-Trainer Dieter Theis, der mit gemischten Gefühlen auf die bevorstehende Partie blickt. Mit sieben Punkten Vorsprung rangiert Sande derzeit einen Platz vor den Sendenhorsterinnen in der Tabelle. Dabei zeigte das Team teils überraschende Leistungen: Während es letzte Woche eine deutliche 0:3-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Lüdinghausen gab, gewann Sande das Spiel zuvor mit 3:0 gegen den vorherigen Tabellenführer Schwerte. Das Hinspiel konnten die SG-Damen mit 3:1 für sich entscheiden. Allerdings war Sande damals nicht in Bestbesetzung angetreten, weshalb eine konkrete Spielvorbereitung diesmal umso schwieriger ist. „Wir müssen spontan schauen, was geht“, so Theis. Die Vorzeichen stehen für die SG-Damen jedoch nicht gerade optimal, da in dieser Woche zusätzliche Herausforderungen auf sie zukommen: Zum einen sind mehrere Spielerinnen erkrankt und zum anderen kann am Donnerstag kein Abschlusstraining stattfinden, da in der Westorhalle die Linien für das neue Feld angebracht werden. „Das ist als Vorbereitung natürlich nicht so prickelnd, aber das soll keine Ausrede sein“, stellt Theis klar. Trotz der ungünstigen Umstände will sich das Team an positiven Momenten orientieren. Zwar ging das letzte Spiel gegen BW Aasee verloren, doch in dem Satz, den die Sendenhorsterinnen gewonnen haben, zeigte die Mannschaft, was sie eigentlich leisten kann. „Auf dem Satz wollen wir am Samstag aufbauen“, sagt Theis kämpferisch. Neben dem Ligaspiel gibt es einen weiteren wichtigen Termin für die SG-Damen: Das Finale des Bezirkspokals Westfalen Nord ist nun angesetzt. Am 13. April um 15:00 Uhr treffen die SG-Damen in der heimischen Westtorhalle auf Ligakonkurrent Recklinghausen. Doch zunächst liegt der Fokus auf dem kniffligen Auswärtsspiel in Sande.

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Heimspiel 1. Damen
12.04.2025
· 16:00 Uhr
SG Recklinghausen
Westtorhalle