Meisterschaft so gut wie fest

Sie nähern sich dem Verbandsliga-Aufstieg mit Sieben-Meilen-Stiefeln: Mit zwei 3:0-Siegen gegen TV Dülmen (25:8, 25:20, 25:23) und BW Aasee III (25:16, 25:19, 25:21) innerhalb von knapp 24 Stunden sammelte die erste Damenmannschaft der Sendenhorster Volleyballer sechs weitere Punkte. Sie sind unaufhaltbar auf dem Weg zur Meisterschaft.
Am Sonntag Mittag nahmen sie den TV Dülmen ins Visier. „Heute wird es nicht so einfach wie in der Hinrunde“, hörte man kurz vor Anpfiff von der gegnerischen Bank, die mit zwei neuen Mittelangreiferinnen ausgestattet war. Das war Ansporn genug für die Sendenhorsterinnen, im Aufschlag richtig los zulegen. Drei Serien – allen voran die erste von Lina Schmitz mit stolzen zehn Punkten – brachten die Dülmener Annahme in große Schwierigkeiten und legten die Hoheit auf dem Feld schnell fest. Dülmen hatte keine Chance. In den beiden folgenden Sätzen stellte der TV allerdings um, SG-Trainer Dieter Theis wechselte ebenfalls munter durch. Es lief nun nicht mehr ganz so glatt. Auch wenn es im dritten Satz zu einem großen Rückstand kam, gab es zu keinem Zeitpunkt Sorgen, die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. „Meine Ansagen wurden tadellos umgesetzt“, sagte Theis mit großem Vertrauen in sein Team, das den letzten Satz noch mit 25:23 und somit den Sieg unter Dach und Fach brachte. Am Montag Abend waren die Damen dann zu Gast beim Tabellenvorletzten BW Aasee III. „Da hatten wir überhaupt keine Angst“, beschrieb Theis die Einstellung vor dem Spiel. Ein Pflichtsieg musste abgespult werden, gleichzeitig steckte der Mannschaft aber noch ein wenig die Partie vom Vortag in den Knochen. Theis verteilte die Spielanteile dementsprechend auf allen Schultern und so feierte Außen-Annahme-Spielerin Amelie Nelle aus der Damen-Reserve erfolgreich ihr Debut in der ersten Mannschaft. Aasee zeigte sich im Vergleich zur Hinrunde unverändert, sodass die Sendenhorsterinnen ein leichtes Spiel hatten. Der Schnellangriff funktionierte besonders gut, da BWA hierauf auch nicht reagierte und in der eigenen Abwehr nicht nachbesserte. Eine Anpassung an den Gegner blieb über den Verlauf des Spiels aber nicht aus. Nach dem Spiel machte sich dann zufriedene Erschöpfung breit. „Durch die Spielfolge in den letzten 36 Stunden und das hohe Trainingspensum sind die Mädels an ihrem Limit angekommen“, nahm Theis besonnen zur Kenntnis und sich dessen bewusst, dass ein paar Akkus bis Samstag wieder aufgeladen werden müssen. Deshalb steht am Dienstag nur ein leichtes Regenerationstraining an, in dem ein kleiner Fokus auf Rotationsaufschlägen liegen wird. Denn dieser kann der nächste Gegner SG Borken-Burlo besonders gut. Mit der maximalen Ausbeute von sechs weiteren Punkten auf dem Punktekonto kann der Aufstieg nun am Samstag endlich komplett dingfest gemacht werden.

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