Pflichtpunkte eingesammelt

Der Tabellensituation entsprechend verlief der Rückrundenauftakt zwischen der ersten Damenmannschaft der Sendenhorster Volleyballabteilung als Tabellendritter und dem Schlusslicht TV Gladbeck II. Am Ende stand zwar ein glattes aber manchmal doch knappes 3:0 (25:18, 25:18, 26:24) für die SG auf dem Papier. Vom Trainer-Team wurde die Chance genutzt und vieles wurde ausprobiert, alle Schützlinge bekamen zum Jahresabschluss noch einmal Spielanteile. Der erste Satz begann allerding mehr als holprig, als sich die Sendenhorsterinnen einen 0:7-Rückstand einfingen. Erst ein Blick in die Videoaufzeichnungen des Spiels ließ Trainer Dieter Theis eine Erklärung hierfür finden: „Es war schlicht ein Eigenfehler von jeder Spielerin“. Die Lösung für diese Situation lag in der Besinnung aufs Wesentliche. „Wir haben die Basics runtergespielt und sind keine hohen Risiken eingegangen, das hat gereicht“, erzählte Theis. Beim 18:18 kam es zum Ausgleich. Mittelangreiferin Jennifer Neufeld hörte anschließend mit ihren Aufschlägen bis zum Ende nicht mehr auf und zog einen Schlussstrich. „Wenn es hart auf hart kommt können wir anziehen“, nahm Theis als Erkenntnis mit. Gladbeck zeigte über das ganze Spiel hinweg eine sehr wellenartige Leistung und agierte oft aggressiv, ließ aber auch genauso häufig stark nach. Von den etwas gefürchteten TV-Spielerinnen, die auch am Olympiastützpunkt aktiv sind, stand am Samstag derweil keine auf dem Feld. Spannend wurde es noch einmal im dritten Spielabschnitt, beim 21:24 sah alles nach einem Satzgewinn für den TV aus. Auch hier waren es wieder die SG-Aufschläge, dieses mal enorm starke von Naike Friedlein, die das Ruder im letzten Moment noch zu Gunsten der SG herumrissen. Somit beschenkten sich die Sendenhorsterinnen zum Jahresabschluss selbst mit drei Punkten und sie können nach einem lockeren Testspiel gegen die abteilungseigene Reserve am kommenden Donnerstag in die wohlverdiente Trainingspause gehen. Diese ist auch bitter nötig, war das Trainingspensum zuletzt schon auf einem fast zu hohen Level.
Mit 0:3 (24:26, 18:25, 23:25) musste sich die die Reserve am Samstag zum Jahreskehraus gegen den TV Mesum II geschlagen geben. Sie zeigte in etlichen guten Phasen wieder, dass sie nicht nur mithalten kann, sondern auch stärker als Gegner aus dem Mittelfeld der Tabelle sein kann. „Wir hatten mal wieder die Erkenntnis, das wir in die Liga reingehören“, nahm Co-Trainer Stephan Klaes das positive aus dem Spiel mit. Die Konstanz seiner Mannschaft ist jedoch momentan noch der Knackpunkt. Es gab etliche Abschnitte, in denen die Sendenhorsterinnen die Zügel enorm schleifen ließen. „Das kriegen wir einfach nicht hin, das abzustellen. Das müssen wir mitnehmen und weiter dran arbeiten“, ärgerte sich Klaes. Bestes Beispiel war der dritte Satz. Hier führte die SG solide bis zum 21:14. Sie brachen jedoch wieder ein und konnten einer Aufschlagserie des Gegners mit acht Punkten plötzlich nichts mehr entgegensetzen und verloren noch den Satz. „Das lag bei uns auch nicht an fehlendem Personal“, stellte Klaes klar. Die Sendenhorsterinnen stehen hierdurch zum Jahreswechsel weiterhin auf dem wackeligen Platz der Abstiegsrelegation.

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